Pergpanorama
Auf den Hochwart 
 

Vom Dorfplatz aus gehen wir in nördlicher Richtung, wo hinter dem Gasthaus "Zur Lärche" die Wegbezeichnung N .19 beginnt. Wir folgen diesem Steig hinein bis zur alten Mühle und von dort der Zufahrtsstraße zu den Talhöfen entlang. Weiter oben verlassen wir diese Straße und folgen dem Karrenweg entlang des Kirchbaches. Auf der linken Seite fallen die schroffen, weißen Felsklippen auf, die Ablagerungen des sogenannten Mendeldolomites sind und im Volksmund die "Ameisenwand" bezeichnet wird.

Nach einer Wanderung von etwa 15 Minuten verlassen wir den Karrenweg und steigen rechts in den Wald ein, wo der Steig steil nach oben geht. Weiter oben treffen wir auf Jungwald, da wo früher ein Weideplatz war und von den Leuten die "Granteben" genannt wird. Wir gewinnen rasch an Höhe, denn der Aufstieg ist steil. Schon nach kurzer Wanderung erreichen wir den Almweg, welcher von den Talhöfen kommt und bis zur Stierberg Almhütte geht. Nach dem "Großen Graben", der Bergbach, der den Kirchbach speist, beginnt der Almweg in großen Kehren sich zur Almhütte hinauf zu winden. Wenn es die Wetterverhältnisse zulassen, kann man den Weg abkürzen und in fast gerader Linie zur Almhütte hinaufgehen. Die Almhütte liegt auf einer Höhe von 1850m. Eine kleine Rast wird uns hier gut tun.

 

Nun überqueren wir an der linken Seite der Almhütte den Bach und folgen von nun ab wieder der Wegbezeichnung N. 19. Da es steil nach oben geht, gewinnen wir rasch an Höhe, erreichen die Abzweigung, wo links die N. 19 weiter zum Breznerjoch und nach Ulten geht und rechts die Wegbezeichnung N. 11 beginnt, der wir von hier ab bis zur Spitze folgen. Über den langgezogenen Kar wandern wir nun in nordwestlicher Richtung weiter, treffen ab und zu auf weidende Pferde und gelangen schließlich an einem kleinen See vorbei bis zur Scharte zwischen dem Grat der Mandelspitze rechts und dem Samerberg links. Man sieht jetzt bereits die Hochwartspitze. Immer der Wegbezeichnung N. 11 folgend, wandern wir anfangs leicht abwärts, später fast eben über ein großes Trümmerfeld auf den rechts zum Gipfel hinaufsteigenden Grat.

 

Wir sind nun am Gipfel angelangt und genießen in Ruhe die einzigartige Aussicht. Im Westen erblickt man die weißen Felder des Orders, dann weiter vorn die Hintere Eggen-Spitze, weiter nach Westen folgt der Weißbrunnen und die Zufrittspitze. Gegen Nordwesten erkennt man das Hasenörl - 3010 m hoch - und die Ultner Hochwart. Immer weiter gegen Norden erblickt man noch einige kleinere Gipfel. Tief unter uns liegt das langgestreckte Ultental mit den vielen verstreuten Bauernhöfen, und auf der anderen Seite liegt das Nonstal.

 

Der Abstieg erfolgt über den Kamm hinunter in Richtung Kesselalm auf der Wegbezeichnung N. 11. Etwas unterhalb der Hütte treffen wir wieder die N. 133 - Bonacossa Fernweg. Unsere Route geht rechts weiter, wo ein guter Weg in vielen Kurven nach unten geht. Später überqueren wir den Maierbach und gelangen auf dem Weg, welcher zum Proveiser Wasserspeichergeht, auf der rechten Seite hinaus nach Maierhof und dort zurück ins Dort.

Man kann diese Bergtour auch in umgekehrter Richtung machen, muss aber immer mit einer Zeit von fünf bis sechs Stunden rechnen.

Auf den Hochwart

 

 

 

Wegbezeichnung N. 19 und 11

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